Ständig müde? Tipps für mehr Energie!

 

Wer trotz eines ausreichenden Schlafes tagsüber immer noch ständig müde ist, wird unter einer verminderten Leistungs- und Konzentrationsfähigkeit leiden. In vielen Fällen kommen selbst Schwierigkeiten in der Gedächtnisleistung hinzu. Diese Auswirkungen braucht niemand, zumal man sich dann nicht nur müde, sondern zunehmend auch antriebslos fühlt. Dabei steht es außer Frage, dass eine schlechte Schlafqualität zur ständigen Müdigkeit führen kann. Ebenso kommen aber auch andere Ursachen in Betracht.

Wir verraten, was man dagegen tun kann und welche Tipps tatsächlich wieder mehr Energie bringen.

 

Welche Faktoren verursachen eine ständige Müdigkeit?

 

Zunächst einmal ist die Müdigkeit selbst kein wirklich alarmierender Zustand. Signalisiert sie doch dem Körper einfach nur, dass es wieder einmal Zeit wird, sich ausgiebig zu entspannen und zu erholen.

In der Regel reicht es aus, wenn die Nachtruhe störungsfrei und ausreichend vollzogen werden kann.

Wer sich jedoch ständig müde und abgespannt fühlt, sollte die folgenden Ursachen einmal dahingehend überprüfen, ob sie vielleicht zutreffen.

Denn ständige Müdigkeit kann verursacht werden durch:

  • dauerhafte Stresssituationen
  • ständige Dauerbelastungen im psychischen und physischen Bereich
  • ungesunder Lebenswandel
  • zu wenig Bewegung
  • einseitige Ernährung
  • psychische Erkrankungen
  • physische Erkrankungen
  • übermäßiger Alkohol– und Nikotinkonsum
  • hormonelle Veränderungen
  • Flüssigkeitsmangel
  • Vitamin- und Nährstoffmangel
  • Gewichtsprobleme
  • Jahreszeitenwechsel
  • Wetter
  • Nebenwirkung von Medikamenten

Etwas widersprüchlich scheint bei den Ursachen für ständige Müdigkeit der Leistungssport zu sein.

Doch trotz der vielen Bewegung kann die extreme Auslastung des Körpers am Ende zu einer körperlichen Überbelastung führen, was schlussendlich ebenso eine ständige Müdigkeit nach sich ziehen kann.

Hinweis: Nur ein Arzt kann physische oder psychische Ursachen für die ständige Müdigkeit diagnostizieren. Wer also ständig müde ist, obwohl Schlafqualität, Lebensumstände und Schlafhygiene optimal sind, sollte sich Rat bei einem Fachmann holen, damit eventuelle Erkrankungen ausgeschlossen werden können.

 

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Was hat die Schlafqualität damit zu tun?

 

Die häufigste Ursache für eine mehrfach auftretende Tagesmüdigkeit ist und bleibt jedoch eine niedrige Schlafqualität. Das kann zum einen an Schlafstörungen liegen, an einer ungünstigen Bettausstattung oder einer schlechten Schlafhygiene.

Ebenso kann es an der Schlafumgebung liegen, die den gesunden und erholsamen Schlaf negativ beeinflusst.

Sollte es am Schlaf liegen, dass man tagsüber ständig oder schneller müde wird, dann ist es eigentlich nicht wirklich verwunderlich. Während wir schlafen und uns entspannen, arbeitet unser Körper nämlich auf Hochtouren.

Organisch durchläuft alles einen Regenerationsprozess, bei dem Zellen repariert und erneuert werden. Zudem werden Wachstumshormone ausgeschüttet, die nicht nur für Kinder sehr wichtig sind.

Der menschliche Organismus braucht sie beispielsweise auch, um Muskeln, Nerven und jede einzelne Zelle über Nacht wieder fit für den nächsten Tag zu machen.

Im Gehirn laufen nachts neben der Regenerierung auch Prozesse ab, bei denen die Psyche förmlich entgiftet wird, wenn man so will. Denn alles am Tag Erlebte, Wahrgenommene und Gelernte wird während des Schlafes nach wichtig und unwichtig sortiert.

Was dem Gehirn wichtig erscheint, wird abgespeichert. Dadurch können wir Gelerntes am nächsten Tag oder auch später abrufen und nutzen. Unsere Psyche aber wird auf diese Weise vor Überlastung geschützt.

Tipp: Damit die Schlafqualität nicht leidet, ist eine auf die eigenen Bedürfnisse angepasste Matratze sowie Bettwaren die erste Grundregel, die zu einer optimalen Bettausstattung beiträgt.

 

Hilfreiche Tipps für mehr Power

 

Wer ständig müde ist, braucht auch tagsüber genügend Entspannungszeiten und Ruhepausen. Schließlich sind wir alle keine Maschinen, die für den Dauereinsatz programmiert wurden.

  1. Stressabbau und Vermeidung: Das ist nicht immer ganz leicht, doch mitunter kann es wirklich hilfreich sein, das eigene Verhalten zu überprüfen. Wer sich ständig selbst unter Druck setzt und immer alles perfekt machen will, wird schnell in einem ermüdenden Hamsterrad feststecken.
  2. Powernap: Diese kurzen Nickerchen lassen sich überall im Alltag einbauen, denn diese 10 Minuten kann man im Büro, bei der Rast oder auch zu Hause jederzeit nutzen, um die Leistungskurve wieder nach oben zu pushen. Im Übrigen funktioniert das super gut, wenn man erst einen Kaffee trinkt und bis zu dessen einsetzender Wirkung die Augen für 10 bis maximal 20 Minuten schließt.
  3. Kreislauf in Schwung bringen: Dafür braucht es vergleichsweise wenig Zeit und Aufwand, denn schon nach dem Treppensteigen, einigen Kniebeugen oder „Hampelmännern“ ist der Kreislauf wieder in Schwung gebracht und die Leistungsgrenze nach oben verschoben.
  4. Bewegung und Sonnenlicht: Besonders die Bewegung an der frischen Luft bringt unglaublich viel Energie zurück. Wenn dann noch die Sonne scheint, hat das gleich einen doppelt positiven Effekt, denn das dabei aufgenommene Serotonin hilft am Abend wieder, schneller und mehr Melatonin zu bilden, um schlussendlich besser schlafen zu können.
  5. Ausgewogene und vitaminreiche Kost: Sie ist nicht nur gesund, sondern bringt auch wieder frische Energie in den Kreislauf. Frisches Obst kann beispielsweise in einer absoluten Müdigkeitsphase rasch wieder Energie liefern und wachmachen. Es muss also nicht immer das Stück Schokolade sein.
  6. Pausen, Entspannung und die innere Uhr: Natürlich hat jeder seine ganz eigene Leistungskurve. Denn bei jedem tickt die innere Uhr ein klein wenig anders. Doch alle brauchen wir ausreichend Pausen und Entspannung. Deswegen sollte man mindestens 30 Minuten für eine bewusste Entspannung einplanen, die man beispielsweise durch autogenes Training oder Meditation erzielt. Das hilft zudem gleichzeitig für einen gelungenen Stressabbau.

Schlussendlich ist es für alle optimal, wenn sie die Freizeitgestaltung auf den Job abstimmen.

So sollten Menschen mit einem Bürojob wenigstens dreimal in der Woche zum Sport gehen, bei dem sie ihren Körper auspowern können.

Wer indes einen körperlich sehr fordernden Job macht, kann sich dreimal in der Woche mit Yoga oder Radfahren fit halten.

 

Fazit

 

Ständig müde zu sein, kann durchaus belasten. Denn mitunter schafft man das tägliche Leistungspensum nicht, fühlt sich antriebslos und mitunter depressiv. Deswegen gilt es, den Ursachen auf den Grund zu gehen.

Liegt keine Erkrankung zugrunde, sollte die Schlafqualität, die Bettausstattung und die Lebensweise überprüft werden. Ist da alles im grünen Bereich werden vitaminreiche und ausgewogene Ernährung sowie ausreichend sportliche Betätigung dafür sorgen, dass man schnell wieder fit und energiegeladen durch den Tag kommt.

Wer es dann noch schafft, einfach mal die Treppe anstatt den Lift zu nehmen oder lieber mit dem Rad zur Arbeit fährt, anstatt sich einfach ins Auto zu setzen, wird schnell merken, wie die ständige Müdigkeit bald der Vergangenheit angehört.

 

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