Die besten Einrichtungstipps fürs Schlafzimmer

 

Ein guter Schlaf sollte immer erholsam sein. Am besten so, dass man gut ein- und durchschlafen kann und am nächsten Tag ausgeruht aufstehen kann. Doch nicht immer hat eine verminderte Schlafqualität etwas mit der Bettausstattung zu tun. Sehr häufig werden schon beim Einrichten Fehler gemacht, die sich negativ auf den Schlaf auswirken können. Wir verraten Ihnen, worauf Sie achten sollten und geben Ihnen die besten Einrichtungstipps fürs Schlafzimmer.

 

Was hat die Einrichtung mit dem gesunden Schlaf zu tun?

 

Zuallererst sollte das Schlafzimmer so eingerichtet werden, dass man sich darin wohl fühlt. Das bedeutet, dass es dem persönlichen Geschmack entsprechend eingerichtet werden sollte.

Zu viele und zu große Möbel können dabei erdrückend wirken, vor allem, wenn das Schlafzimmer ein eher kleiner Raum ist. Im Hinblick auf den Schlaf kann zu viel Mobiliar nämlich erdrückend wirken und uns so manche unruhige Nacht bescheren.

Selbst schwere Vorhangstoffe können dieses Gefühl der Enge in einem kleinen Schlafzimmer auslösen.

Tipp: Das Bett in der Ecke platziert löst oftmals ein Gefühl von Platzmangel aus und führt häufig zum gestörten Schlaf. Ebenso verhält es sich, wenn man praktisch immer gegen die Wand stößt, wenn man sich in einem schmalen Bett dreht.

Darüber hinaus ist zu viel auch hier nicht unbedingt gut. Denn viele Möbelstücke bieten immer auch viele Ecken, an denen sich der Staub und Schmutz besonders gut ansammelt, was am Ende gerade für Allergiker ein absolutes No-Go ist.

Dekorationen und Pflanzen sehen natürlich auch im Schlafzimmer wunderschön aus. Doch auch hier gilt: Weniger ist oft mehr.

Bezüglich der Pflanzen sollte zudem tunlichst darauf geachtet werden, dass es nur jene sind, die in der Nacht kein CO2 ausstoßen. Das würde zwar nur in rauen Mengen jene Grenzwerte erreichen, dass es schädlich für den Schläfer wird, doch warum hier nicht gleich auf Pflanzen zurückgreifen, die für das Schlafzimmerklima weitaus besser geeignet sind?

Hinweis: Pflanzen und feingliedrige Dekoartikel haben immer auch den Nachteil, dass sich Staub besonders gut darauf ansammelt und zum allergieauslösenden Moment werden kann.

 

Welchen Einfluss nehmen Farben auf die Schlafqualität?

 

Berechtigterweise könnte hier vorweg der Einwand kommen, dass man beim Schlafen ohnehin nicht sieht, in welcher Farbe die Wände gestrichen sind. Doch Farben haben immer auch eine psychologische Wirkung, die man niemals unterschätzen sollte.

Deswegen ist es gar nicht so abwegig, die Farb-Konzeption des Schlafzimmers noch einmal zu überdenken. Immerhin spiegeln sich Farbakzente immer auch in der Atmosphäre eines Raumes aus.

Da das Schlafzimmer aber ein Ort der Ruhe und Entspannung sein soll, ist es eher kontraproduktiv, ausgerechnet dort alle Wände in einem intensiven Rot zu streichen. Denn das macht unter Umständen aggressiv, während zu dunkle Farben überall einengend wirken.

Ideal ist es deswegen, folgende sanfte und helle Farben zu wählen:

  • Blautöne – wirken entspannend und beruhigend
  • Grün – wirkt regenerierend und beruhigend
  • gelbe Farbtupfer – heben die Stimmung
  • erdige Farbtöne – wirken beruhigend

Darüber hinaus sind besonders helle Rosa- und Fliedertöne die idealsten Farben für das Schlafzimmer. Während alle anderen Farben möglichst akzentuiert gewählt und eingesetzt werden sollten, können diese beiden Pastellfarben durchaus ringsum verwendet werden.

 

Matratze bestellen

 

Diese Einrichtungstipps fürs Schlafzimmer helfen wirklich

 

Um zu einem guten Schlaf zu finden, kommt es nicht nur auf die passende Matratze an, sondern auch auf die optimale Einrichtung.

Deswegen sollte:

  • niemals zu viel Mobiliar und Dekoration aufgestellt werden
  • das Bett nicht direkt an der Wand stehen oder in eine Ecke gedrängt werden
  • helle Farben verwendet werden
  • schwere und dunkle Vorhangstoffe in kleinen Räumen vermieden werden
  • weder Arbeitsplatz noch Wäschetrockner mit ihm Schlafzimmer sein
  • das Bett immer nur zum Schlafen und nicht zum Lernen, Arbeiten oder Essen verwendet werden
  • das Schlafzimmer nicht mit der Abstellkammer verwechselt werden
  • nicht gänzlich auf ein bisschen Deko verzichtet werden, damit die Wohlfühlatmosphäre erhalten bleibt
  • die Möbelgröße und die Anzahl der Möbelstücke auf eine eventuell ungünstige Raumgröße angepasst werden

Wohntextilien wie Tagesdecken und Bettvorleger sorgen zusätzlich für mehr Gemütlichkeit und bieten zudem den Vorteil, die Ausstattung optisch ein wenig aufzulockern.

Ebenso ist es durchaus sinnvoll, direkt neben dem Bett eine kleine Ablage zu schaffen, auf die das Buch, das Wasserglas oder eine kleine Nachttischlampe griffbereit platziert werden können. Vom Handy einmal abgesehen, denn das hat neben dem Bett nichts verloren.

Spiegel in unmittelbarer Nähe zum Bett sind im Übrigen nicht immer so optimal, denn auch sie können durchaus die ruhige Atmosphäre stören. Natürlich nur bei entsprechender Größe.

Ein schräg gestellter Ankleidespiegel, der sich leicht verschieben lässt, sollte kein Problem darstellen, sofern er nicht direkt auf das Bett zeigt.

Aber große Spiegel an Wänden bringen tatsächlich Unruhe ins Spiel, weil sich Bewegungen und Licht darin reflektieren. Somit irritieren sie das Unterbewusstsein und ein ruhiges Einschlafen ist oftmals nicht möglich. Da bringt es am Ende auch nichts, wenn die Spiegelfläche den Raum optisch vergrößert.

Hinweis: Auch manche Möbelstücke haben eine fast ähnliche Wirkung wie Spiegel. Wenn deren Hochglanzoberflächen direkt aufs Bett zeigen und man faktisch im Liegen alles darüber wahrnehmen kann, wird der Schlaf unter Umständen negativ beeinflusst.

 

Fazit

 

Heutzutage sind Schlafzimmer kleine und große Wohlfühloasen. Dabei kommt der Einrichtung und Farbgestaltung eine sehr große Rolle zu, denn diese Aspekte nehmen maßgeblich Einfluss auf die Schlafqualität.

So sollten besser nur jene Möbel gestellt werden, die unabdingbar sind. Zu viel ist hier nicht gut, denn das engt in jeder Hinsicht ein und lässt mitunter ein Gefühl von Platzangst aufkommen. Zudem wird ein Raum immer unruhiger, wenn zu viele Möbel, Dekorationen und Pflanzen darin aufgestellt sind.

Auch in puncto Farben ist weniger oft mehr. Es kommt auf die persönlichen Vorlieben an, doch starke und intensive Farben sollten eher zaghaft eingesetzt werden, anstatt großflächig. Sanfte Farben hingegen wirken fast immer beruhigend und entspannend, weswegen das Ein- und Durchschlafen weitaus besser funktioniert.

Die passende Einrichtung für ein gemütliches Schlafzimmer kann mit Wohnraumtextilien abgerundet werden, was nicht nur für mehr Atmosphäre sorgt, sondern oft auch die eigene Komfortzone ein wenige besser bedient.

 

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