Die 10 besten Tipps bei Schlafproblemen

 

Wenn frühmorgens die Laken zerwühlt sind, der Körper sich förmlich wie erschlagen anfühlt und der Geist nur mit Mühe wach wird, dann deutet alles darauf hin, dass der Schlaf Probleme bereitet. Dabei ist es allerdings weniger der Schlaf an sich, sondern viel mehr die Tatsache, dass man nicht gut ein- und durchschlafen kann, sodass man am Morgen wie gerädert aufsteht und die letzte Nacht am liebsten aus dem Kalender streichen möchte. Doch es gibt tatsächlich 10 Tipps, mit denen sich Schlafprobleme lösen lassen.

 

Was sind die Ursachen für Schlafprobleme?

 

Die Ursachen für Schlafprobleme können sehr vielseitig sein. Während die einen vielleicht gerade in einer stressigen Phase ihres Lebens sind, bei denen die Gedanken wie in einem Karussell kreisen und ein geistiges Abschalten nicht möglich ist, liegt bei anderen vielleicht eine Erkrankung zugrunde. Wieder andere haben möglicherweise nicht auf die Schlafumgebung und Bettausstattung geachtet, und schon sind sie da: die Schlafprobleme.

Schlafprobleme können sich zudem vielfältig gestalten. Manche brauchen eine gefühlte Ewigkeit, um endlich einschlafen zu können, andere werden in der Nacht immer wieder wach und können danach nicht mehr einschlafen. Kommen dann vielleicht noch Dinge hinzu wie das Restless Legs Syndrom oder Albträume und dergleichen, kann jede Nacht zum Horrortrip werden. Häufig werden gerade diese Nächte von Herzrasen, Schweißausbrüchen und innerer Unruhe begleitet.

Hinweis: Jeder Mensch wacht in der Nacht mehrmals auf. Das gehört zum normalen Schlaf-Wach-Rhythmus dazu. Doch ist der Schlaf gesund und ungestört, werden die meisten davon gar nichts bemerken, denn in der Regel sind es immer nur ein paar Sekunden. In dieser knappen Zeit tritt das Gehirn nicht bewusst in die Wachphase ein, sodass es also auch nicht abspeichern kann, dass man wach war.

 

Welche Folgen können dauerhafte Schlafstörungen haben?

 

Doch dauerhafte Schlafprobleme, die im Übrigen auch durch eine regelmäßige Einnahme gewisser Medikamente verursacht werden können, haben in der Regel schnell schwerwiegende Folgen.

Dazu gehören unter anderem:

  • Tagesmüdigkeit
  • Konzentrations- und Leistungsverlust
  • Gedächtnisprobleme
  • Übergewicht
  • Reizbarkeit
  • Depressionen
  • Kopfschmerzen
  • Herz- und Kreislauferkrankungen
  • Bluthochdruck

Darüber hinaus sind bei den Betroffenen oft ein geschwächtes Immunsystem sowie ein erhöhtes Risiko für Herzinfarkte und Störungen der Hirnfunktionen feststellbar. Zudem sorgt der schlechte und gestörte Schlaf dafür, dass der natürliche Regenerationsprozess nicht wirklich in Gang kommt und die Zellen sich über Nacht nicht erneuern können. Das führt also ebenso zu blasser und schlaffer Haut, wobei die Tränensäcke unter den Augen am meisten auffallen.

Ein sicheres Indiz dafür, dass wirklich Schlafstörungen und Probleme vorliegen, ist es, wenn es über einen Zeitraum von vier Wochen und länger zu den vorgenannten Symptomen kommt.

Ist beispielsweise eine Erkältung für einen schlechten Schlaf verantwortlich, spricht man hier noch nicht von Schlafproblemen, denn in der Regel bessert sich der Schlaf wieder, sobald man gesund ist. Ebenso verhält es sich, wenn die stressige Lebensphase wieder ruhiger wird.

 

Welche 10 Tipps helfen am besten bei Schlafproblemen?

 

Um es gleich vorwegzunehmen: Schlaftabletten und Co helfen nicht wirklich bei Schlafproblemen. Abgesehen davon, dass sie schnell zu einer Abhängigkeit führen können, verbessert sich die Schlafqualität keinesfalls mit diesen Schlafmitteln. Vielmehr wird hier die Traumphase verkürzt, was am Ende zu einem wenig erholsamen Schlaf führt und stattdessen schnell zu einer höheren Dosis gegriffen wird.

Also besser Finger weg davon und stattdessen das Augenmerk auf die folgenden 10 Tipps richten, die bei Schlafproblemen wirklich helfen können.

 

Matratzenschutz bestellen

 

  1. Tipp: Schlafumgebung und Bettausstattung überprüfen und verbessern.Möglicherweise ist die Matratze nicht mehr den eigenen Bedürfnissen angepasst, sodass die Schlafqualität nicht mehr gegeben ist. Aber auch die Gestaltung des Schlafzimmers kann den guten Schlaf beeinträchtigen oder fördern. Wer hier zwischen Wäscheständer und Kartons liegt, wird sich nicht wohlfühlen. Ebenso wirken sich technische Geräte in unmittelbarer Nähe zum Bett, helle Straßenbeleuchtung oder ein hoher Geräuschpegel negativ aus.

2. Tipp: Bereits vor dem Zubettgehen sollte der Tag als abgeschlossen gelten. Das bedeutet, das alle wichtigen Dinge entweder abgehakt oder auf die To-do-Liste für den nächsten Tag gesetzt sein sollten. Hier kommt es auf den mentalen Schlussstrich am Abend an

3. Tipp: Regelmäßige Schlafenszeiten sind ebenso wichtig, wie abendliche Rituale. Zum einen ist es für Körper und Geist wichtig, denn nur so können diese sich auf die bevorstehende Nachtruhe einstellen. Auf der anderen Seite tragen diese Zeiten und Rituale dazu bei, dass Stress abgebaut werden kann

4. Tipp: Hausmittel ersetzen Schlaftabletten und Co. So sollte besser eine warme Milch mit Honig oder ein beruhigender Tee vor dem Schlafen getrunken werden.

5. Tipp: Entspannungsübungen helfen, den Stress abzubauen und auf den Schlaf vorzubereiten.

6. Tipp: Duftöle oder auch Kräuterkissen können durch ihren beruhigenden und angenehmen Duft den Schlaf fördern. Hierbei sollte allerdings darauf geachtet werden, dass der Duft nicht zu intensiv ist, um Kopfschmerzen oder ähnliches zu vermeiden.

7. Tipp: Überprüfen der eigenen Lebensführung und Schlafhygiene. Zu spätes und zu schweres Essen können das Einschlafen ebenso behindern, wie übermäßiger Genuss von Alkohol, Nikotin und Koffein. Zumal gerade der Alkohol erst einmal schlaffördern zu wirken scheint, doch in der zweiten Nachthälfte für Schlafstörungen sorgen kann, wenn der Abbauprozess in Gang kommt.

8. Tipp: Tagsüber für viel Bewegung an der frischen Luft sorgen. Während gerade am Abend anstrengende sportliche Betätigungen eher tabu sein sollten, können sie am Tag schon dafür sorgen, dass man nachts besser schlafen kann.

9. Tipp: Möglichst keinen Mittagsschlaf halten. So verlockend das gerade auch für berufstätige Menschen klingt, aber wer mittags ein ausgedehntes Nickerchen hält, kommt nachts weniger gut zum Schlafen. Wichtig ist hierbei immer der individuelle Schlaf-Wach-Rhythmus. Mitunter reicht es jedoch, ein Powernapping zu halten, um wieder fit zu werden.

10.Tipp: Immer auf die innere Uhr achten. Nicht jeder ist von Natur aus für lange Abende geschaffen. Denn wer eher zu den Frühaufstehern gehört, wird sich früher schlafen legen müssen, um seinen ganz eigenen Schlaf-Wach-Rhythmus beizubehalten. Nachteulen hingegen werden unter Schlafproblemen leiden, wenn sie sich schon beizeiten ins Bett legen.

Tipp: Es ist zudem immer ganz wichtig, das Bett tatsächlich nur zum Schlafen zu benutzen.

 

Fazit

 

Schlafprobleme kennt sicher jeder, doch bei wem sich daraus eine Schlafstörung entwickelt, die länger als vier Wochen immer wieder dazu führt, dass die Leistungsfähigkeit am Tag massiv abnimmt, sollte etwas dagegen tun.

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