Bettwäsche schützt die Bettware
28.02.2011 15:33 Uhr, geschrieben von Das ProCaVe-Team
Bettwäsche schützt die Bettware vor Verschmutzung. Sie ist aus hygienischen Gründen wichtig, da der Mensch beim Schlafen schwitzt und die Textilien mit Hautkontakt verschmutzt. Daraus ergibt sich die Anforderung, dass die Bettwäsche leicht gewechselt und gewaschen werden kann. Überzüge haben immer häufiger Reißverschlüsse statt Knöpfe, die sich traditionell und sinnvoller Weise am Fußende der Bettdecke befinden. Insbesondere in Hotels werden zur Vermeidung unnötiger Arbeitsgänge meist Überzüge zum Einstecken ohne Verschluss verwendet.
Bettwäsche hat nicht nur einen praktischen Zweck, sondern auch einen ästhetischen. Sie kann als gestalterisches Element im Schlafzimmer eingesetzt werden und eine angenehme oder erotische Atmosphäre schaffen.
Bettwäsche gibt es in den verschiedensten Größen, Designs und Materialien:
- Baumwolle - Bettwäsche wird fast ausschließlich aus Baumwolle hergestellt.
- Biber - eine Art angeraute Baumwolle, die im Winter und kalten Gegenden empfehlenswert ist.
- Leinen - Früher bestand Bettwäsche aus Fasern vom Lein. Die Fasern haben einen eher harten Griff.
- Satin - Gewebte Bettwäsche mit einem schönen Glanz (unterschiedliches Material).
- Jersey - ist ein Gestrick, verzieht sich daher leicht.
- Leinwand - ein Gewebe, gut bedruckbar, formstabil, angenehm auf der Haut, für jede Jahreszeit geeignet.
- Frottee - bei Bettwäsche meist ein Gewirk mit besonderer Saugfähigkeit und angenehmen Griff.
- Seersucker - ein Gewebe aus Baumwolle, das sich durch abwechselnde glatte und geraffte Stoffstreifen auszeichnet.
- polypropylen Vliesstoff - Die Einweg-Laken werden wie normale Laken eingesetzt und sind für den einmaligen Gebrauch gedacht (Einsatzdauer etwa 2 Wochen).
Während die Bettlaken meist einfarbig gefärbt sind, werden Bezüge häufig bedruckt; die gestalterische Freiheit hat hier fast keine Grenzen.
Übliche Größen:
- In Deutschland sind für Erwachsene die Größen 80 x 80 cm oder 40 x 80 cm für Kopfkissen verbreitet. In Österreich sind die Größen 70 x 90 cm oder 60 x 80 cm gängig.
- Für Spannbetttücher (Bettlaken) gelten 90 x 200 cm bzw. 100 x 200 cm bei Einzelbetten, 140 x 200 cm bei Großbetten als gängige Größen. Für das französische Bett sind 180 x 200 cm üblich. Wasserbetten sind konstruktionsbedingt etwas größer als normale Betten und benötigen daher meist 200 - 240 cm lange Betttücher. Da bei einem Doppelbett oft nur ein Laken aufgespannt werden kann, sind Breiten bis 220 cm nicht ungewöhnlich.
- Der Standardüberzug hat eine Länge von 200 cm bei einer Breite von 135 cm (in Österreich 140 x 200 cm). Für größere Menschen gibt es inzwischen auch häufig Bettbezüge in 155 cm x 220 cm. Daneben gibt es Kuvertbezüge, die dekorative Elemente einschließen.
- In der Schweiz gibt es gerade für Matratzen und Bettdecken unzählige Formate. Dort versteht man unter „nordischer Bettwäsche“ den Bettbezug mit eingezogener Decke im Gegensatz zu der beispielsweise in Frankreich üblichen Methode, zwischen zwei Bettlaken zu schlafen, über welche die Decke gespannt und an Fuß- und Seitenenden unter die Matratze geführt wird.
(Quelle: http://de.wikipedia.org)

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