Mit Daunen und Federn gefüllte Bettdecken haben in Deutschland schon eine lange erfolgreiche Tradition. Allerdings haben moderne Daunen- Bettdecken mit den Bettdecken aus Großmutters Zeiten nicht mehr allzu viel gemeinsam. Die “historische” Variante der Bettdecke war wohl meistens eher eine Federdecke – da die wesentlich teureren Daunen nur für wenige erschwinglich waren. Außerdem waren diese Bettdecken eher als eine Art federgefüllter “Sack” zu bezeichnen, da in den sogenannten “Ballondecken” das Füllmaterial einfach in einen rundum zugenähten Oberstoff eingefüllt wurden.

Der Haupt- Nachteil dieser einfachen Bettdecken- Konstruktion ist vielen von uns aus eigener Erfahrung bekannt: Die Füllung bewegt sich innerhalb des Oberstoffes nach Belieben hin und her – und je nachdem, wie man sich im Schlaf bewegt, kommt es mehr oder weniger häufig vor, dass man morgends frierend mit einem dicken Klumpen Bettdecke an den Füßen aufwacht, während im Bereich des Oberkörpers kaum noch wärmende Füllung in der Decke vorhanden ist.

Moderne Bettdecken sind da völlig anders aufgebaut. Aktuelle Daunendecken sind fast immer Steppdecken, während Ballondecken kaum noch angeboten werden. Durch raffinierte Details werden mögliche Nachteile der Steppung verhindert: Durch ausgefeilte Arten der Absteppung – z.B. Körperkontursteppung – wird die Anschmiegsamkeit der Decke nicht eingeschränkt, durch eine gesteppte Randrolle wird ein sicherer Abschluss vor der kalten Außenluft erreicht, so dass eine optimal temperierte Schlafhöhle entsteht. Mögliche Bildung von Kältebrücken an den Steppnähten innerhalb der Decke, können mit Innenstegen in unterschiedlichen Höhen ( 3 – 9 cm).

Moderne Bezugsstoffe sorgen außerdem dafür, dass die Ableitung von Feuchtigkeit durch das Füllmaterial an die Außenluft optimal gesteuert wird. So sorgen leichte Bezugsstoffe aus feinen Baumwoll- Batisten oder Satin, oder auch Mischgewebe aus Baumwolle / Tencel dafür, dass in und unter der Bettdecke immer ein angenehm trockenes Schlafklima herrscht und das Wohlbefinden nicht durch nächtliches Schwitzen eingeschränkt wird.

Heute steht eine umfassende Vielfalt unterschiedlicher Daunen- oder Federarten bzw. Mischungen davon, aus aller Welt zur Verfügung. Auf diese Weise werden auch qualitativ hochwertige Marken- Daunendecken für jeden erschwinglich – Sommer- Daunendecken deutscher Markenhersteller kann man z.B. schon ab 70,- – 80,- Euro finden.

So findet man heute eine große Zahl von angenehm wärmenden oder auch sommerfrisch kühlen Daunen- Bettdecken, die für jeden Geschmack und jede Jahreszeit das richtig zu bieten haben. Ergänzt werden die Grundvarianten von Decken, die sich lediglich durch die Füllung und Steppart unterscheiden noch durch Spezial- Decken, wie etwa zusammenknöpfbare Vier- Jahreszeiten- Bettdecken oder auch Sonderausführungen mit Seide- Bezugsstoffen oder mehrschichtigen Aufbauten.

Auch von der Größe her sind die heutigen Bettdecken äußerst variabel. Das Maß 135/200 cm ist mehr und mehr dabei, seinen Status als absoluter Standard zu verlieren. Das komfortable Maß 155/220 ist heute alles andere mehr als außergewöhnlich – es wird vielmehr zur Normalität. Und auch im Bereich der Übergrößen wie 200/200 cm aber auch darüberhinaus gibt es reichlich Auswahl ( wenn auch nicht ganz so viel, wie bei den kleineren Maßen…).

(Quelle: patricia (at) seidenland)

 
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